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Regionaler Grünzug für die Agglomeration Frankreich-Waadt-Genf

Um Bauträger, Techniker und Benutzer in die Entwicklung des regionalen Grünzugs durch die Agglomeration Frankreich-Waadt-Genf miteinzubinden, hat dessen Leitungsgremium equiterre beauftragt ein partizipatives Verfahren durchzuführen.

Im Rahmen des Agglomerationsprojekts Frankreich-Waadt-Genf, dessen Charta am 5. Dezember 2007 unterschrieben wurde, planen die öffentlichen Körperschaften der Region einen Grünzug für den Langsamverkehr mit dem Namen « Voie Verte d’Agglomération ». Dieser Grünzug wird sich im Fortsatz des Grünzugs der künftigen Bahnlinie CEVA (Cornavin-Eaux-Vives-Annemasse) befinden und die Agglomeration Frankreich-Waadt-Genf vom westlich gelegenen Saint-Genis (F) bis zum östlich gelegenen Annemasse (F) durchqueren.

Der Grünzug soll mehreren Zwecken dienen. Einerseits wird es sich um einen Transportweg für den Langsamverkehr, d.h. für Fussgänger und Velofahrer, handeln. Andererseits soll die Voie Verte d’Agglomération ein angenehmer öffentlicher Raum werden, der zum Verweilen einlädt und Begegnungen fördert. Schliesslich soll der Grünzug ein linearer Park werden, der einen grünen Korridor durch das ganze Gebiet bildet und dessen Landschaften in Szene setzt.

Zur Sicherstellung der Kontinuität und Einheit des Grünzugs über 22 km wird nun ein Planungscharta entwickelt, die als Referenz für alle an der Realisierung des Projekts beteiligten Bauherren dienen soll. Um die Ideen und Wünsche der künftigen Techniker, Bauherren und Benutzer im Bezug auf diese Charta zu sammeln, hat das Leitungsgremium, bestehend aus Projektleitern des Kantons und der Stadt Genf, equiterre beauftragt, ein partizipatives Verfahren mit den verschiedenen Akteuren durchzuführen.

So haben im April 2011 34 Techniker, Bauherre und Benutzer aus der ganzen Region an einem von equiterre vorbereiteten partizipativen Workshop teilgenommen. Sie haben über die Voie Verte d’Agglomération diskutiert, ihren Zweck bestimmt, sowie Massnahmen erwogen, mit um die Qualität dieses Grünzugs abzusichern. Die Ergebnisse der Diskussion wurden anschliessend von equiterre analysiert und haben die Planungscharta ergänzt und verbessert.




Für weitere Informationen:

Infomaterial:

Kontaktperson:

  • Claudia Bogenmann, bogenmann(at)equiterre.ch, 021 341 41 10