Suche:
Gute Beispiele zum Thema Ernährung in den öffentlichen Körperschaften der Schweiz

Ernährung hat immer auch mit Gesundheit, Landwirtschaft und sozialem Zusammenhalt zu tun. Das weiss auch equiterre und wurde aufgrund seiner unbestrittenen Kompetenz auf diesem Gebiet vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) damit beauftragt, gute Beispiele zum Thema Ernährung in der Schweiz ausfindig zu machen.

Damit vorbildliche Aktionen zur nachhaltigen Entwicklung auch andere Gemeinden inspirieren können, stellt das ARE ein Verzeichnis der schweizweit ergriffenen Nachhaltigkeitsmassnahmen zusammen. Bislang behandelt wurden u.a. die Themen Internationale Solidarität, Soziale Solidarität, Nachhaltige Beschaffung und Kommunikation.

2009 beschloss das ARE, die Ausarbeitung der zehn Infoblätter zum Thema «Ernährung» equiterre in die Hände zu legen.

Ernährung und nachhaltige Entwicklung

Ernährung und Lebensmittelkonsum stehen im Wechselspiel mit den drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung, mit der Wirtschaft über Landwirtschaft, Nahrungsgüterindustrie und Vertriebskanäle, mit dem Sozialen über körperliche Bedürfnisse und soziale Verhaltensmuster der Konsumenten und mit der Umwelt schliesslich über die Produktionsformen, Ressourcennutzung und Umweltauswirkungen. Die Aufgabe von equiterre war die Ermittlung und Vorstellung von Projekten zur Förderung folgender Punkte:

  • eine gesunde Ernährung für alle Gesellschaftsgruppen, einschliesslich der am stärksten benachteiligten
  • die soziale Bindung, die beim Essen, aber auch beim gemeinsamen Anbau (Kleingärten, Vertragslandwirtschaft usw.) zum Tragen kommt
  • die Ernährungssouveränität der Schweiz, für die der Fortbestand und die Betriebsfähigkeit der hiesigen Landwirtschaft unabdingbar sind. Gewährleistet wird dies z.B. durch die Unterstützung der lokalen Landwirtschaft und der ländlichen Bevölkerung, die Inwertsetzung lokaler Erzeugnisse, durch Labels, gemeinschaftliche Produktionsformen (Genossenschaften) und Kriterien für eine «gerechte Produktion».
  • der Erhalt der natürlichen Ressourcen und der biologischen Vielfalt und die Reduktion von Umweltschäden durch die Lebensmittelindustrie.

Gute Beispiele

  • Association d’agriculture contractuelle
  • Directive alimentaire
  • Epicerie de village
  • Integration über Ernährung / intégration par l’alimentation
  • Label Bun Tschlin
  • Les jardins communautaires
  • Les recettes à quat’sous
  • Vergers+
  • viTHAL KAMPAGNE
  • Znüni-Määrt / Pausenkiosk



Weitere Informationen:

Ansprechperson:

  • Hélène Gaillard, gaillard(at)equiterre.ch, +41(0)22 329 99 29

Infomaterial

  • Alle vorbildlichen Massnahmen sind auf der Webseite des ARE zu finden.
  • equiterre-Projekte zur Ernährung (Koffer)
  • equiterre info zum Thema Ernährung.
  • Ausstellung «Une alimentation durable, c’est quoi ?»